Cosma Nova

Cosma Nova – das suggeriert kosmische Weiten, epische Atmosphären und Zeitlosigkeit. Passender könnte der Name für

eine Band nicht sein, die mit zeitlosen Klängen die großen Sinnfragen zurück in die Popkultur bringt.
Eine Band, deren Texte sich auf poetische Weise bis hinauf zu den Sternen winden und deren Melodien das Potenzial

haben, die Äonen zu überdauern ...
Hinter der 2013 gegründeten Band aus Berlin stecken gestandene Musiker, die alle schon viele Jahre Erfahrung im Musik-

business haben. 2014 erschien das Debütalbum „Sternenstaub Inc.“, das bei Fans und Presse gleichermaßen auf viel Lob

stieß. Sie vereinen Elemente aus Pop, Rock und Alternative zu einem eigenständigen Stil.

 

aktuelle Besetzung:
Maya Nikolic                      –  Gesang
Fabian Stausebach         –  Gitarre
Philipp Hematty               –  Bass
Christian Sievers              –  Schlagzeug

Discographie

Sternenstaub Inc. (CD, 2014)

Cosmologue  (EP, 2016)

 

 

 



Interviews


Mit Cosma Nova in den Sternenhimmel

 

 

 

Seit dem 14. Oktober 2016 ist „Cosmologue“ von Cosma Nova auf dem Markt. Höchste Zeit also für ein Gespräch mit Maya und Sascha. Die neue EP enthält fünf Songs. Darunter ein Coversong eines NDW-Klassikers. Dazu mehr im Interview.

 

 

 

 

Nach dem Debütalbum erschien als Nachfolger die EP „Cosmologue“. Einige Fans werden sich fragen:

Warum wurde es nur eine EP und kein komplettes Album?

 

 

 

Maya:     Wir haben uns diesmal tatsächlich für eine EP entschieden, weil wir festgestellt haben, dass der Markt, was die 

                 CD-Verkäufe angeht immer schwieriger und übersättigter wird. Die Leute kaufen immer weniger physische CDs und  

           hören eher online bei Spotify oder Soundcloud. Deshalb schien es uns logisch, dass sie eher 6 Euro für eine EP ausgeben,

           als bis 12 Euro für ein komplettes Album.

 

 

Die Produktionen verschlingen heutzutage eine immense Summe an Geld die man stemmen muss. Gerade für weniger

bekannte Bands und unabhängige Labels wie Winter Solitude Productions nicht unbedingt einfach?

 

 

 

Maya:    Das ist richtig. Wir haben bisher immer alles selbst gestemmt, aber auch das wird sich in Zukunft bei uns ändern.

 

 

 

Viele Stars nutzen Crowdfunding und Plattformen wie z.B. Pledgemusic um ihre Projekte mit Hilfe von Fans zu finanzieren. Ist

das eventuell auch ein Weg für Euch um künftige Produktionen zu finanzieren?

 

 

 

Maya:    Genau. Der Weg geht eindeutig immer mehr in diese Richtung. Das Gute daran ist, dass man durch das Crowdfunding

                auch gleichzeitig einen Indikator für das Interesse der Fans an der neuen Musik hat. Gar nicht so unwichtig....

 

 

 

Als klassische Band müssen neue Songs für die Auftritte natürlich auch einstudiert und geübt werden. Habt ihr immer

genügend Zeit dafür?

 

 

 

Maya:    Ja. Wir treffen uns vor allem immer auftrittsbezogen oder wenn lange keine Probe war. Wir sind nicht jede Woche im

                Probenraum. Dafür haben wir alle einfach zu viel zu tun - neben der Band. Wir müssen sehr fokussiert arbeiten, aber das

                funktioniert gut.

 

 

 

       Gerade du Sascha bist ein vielbeschäftigter Mann.

       Neben der Veröffentlichung eines neuen Gedichtbandes,

       hast du mit Aethernaeum eine neue EP veröffentlicht, hast

       mit Sataninchen und Lord of the Lost gearbeitet. Mit

       Aethernaeum warst du auf Tour und hattest natürlich

       einge Auftritte mit Cosma Nova. Verbessere mich, wenn ich

       etwas vergessen habe.

         Das ist ein gewaltiges Arbeitspensum. Dürfen wir dich als

       Workaholic bezeichnen?

 


Sascha: Ja, da gibt es schon noch mehr. Ich habe die letzten Jahre viel Zeit in zwei weitere Projekte investiert, die noch nicht

                 publik gemacht wurden. Und sehr intensiv war auch die Produktion des kommenden Eden-Weint-Im-Grab-Albums

                 „Na(c)htodreise“, das am 31. März erscheint. Ich weiß, für Außenstehende klingt das immer nach sehr, sehr viel, wenn

                 man liest, was ich alles mache. Aber ich bin es einfach gewöhnt, schnell und effektiv zu arbeiten und bin manchmal

                 selbst überrascht, wie viele Releases sich dann immer wieder ansammeln. Der Begriff „Workaholic“ klingt mir zu negativ.

                 Ich betrachte meine kreative Seite als Gabe und solange ich die Möglichkeit habe, so vielen unterschiedlichen Projekten

                 nachzugehen, mache ich es einfach. Und ich bekomme durchaus auch genug Schlaf ab ;-)

 

 

    Genügend Zeit dazwischen neue Kraft zu schöpfen?

 


Sascha: Klar. Ich brauche glücklicherweise nicht allzu lang, um meinen Akku aufzutanken. Und die meisten Projekte ziehen sich

                 ja über Monate oder Jahre hin und man arbeitet immer in Etappen daran und teilt sich das Maß selbst ein.

 

 

 

Zurück zu Cosmologue und Cosma Nova. Die Arbeitsteilung ist immer noch dieselbe? Sascha zuständig fürs Songschreiben

und du Maya fürs Marketing?

 

 

 

Maya:     Genau, ich mache nur Marketing (lacht). Ansonsten bin ich eher unwichtig für die Band. (grinst)

                 Aber vom Grundprinzip her ist das richtig und immer noch so.

 

 

Die Songs sind stilistisch ganz verschieden. Ergeben aber zusammen eine Einheit. Worin besteht eure ‚Rezeptur’?

 

 

 

Maya:     Ich glaube, wir probieren einfach immer viel aus. Neue Wege gehen, Dinge erforschen. Es gibt nichts Schlimmeres als

                 Eintönigkeit.

 

 

Wer von euch hatte die Idee den Hubert Kah Klassiker Sternenhimmel neu aufzunehmen und mit auf die EP zu packen?

 

 

 

Maya:     Sascha kam damit irgendwann um die Ecke, was mich sehr überrascht hat, da er ansonsten kein großer Anhänger der

                 NDW ist. Ich dagegen schon, weshalb ich die Idee super fand. Im Grunde war der Titel „Sternenhimmel“ erstmal die

                 gemeinsame Schnittmenge zwischen Hubert Kah und Cosma Nova.

 

 

Zu dem Song habt ihr auch ein tolles Video veröffentlicht. Hubert Kah in höchst eigener Person hat euch für die

Neuinterpretation gelobt. Macht das stolz?

 

 

 

Maya:      Auf jeden Fall. Das war super nett von Hubert Kah. Heutzutage wo ganz viele in der Branche nur noch die Ellbogen

                  auspacken, ist es schön zu merken, dass es auch noch Unterstützung von Kollegen gibt.

 

 

 

Der große Durchbruch ist euch noch nicht gelungen. Könnte ein bekannter Song wie „Sternenhimmel“, den ihr gecovert habt,

das erleichtern?

 

 

 

Maya:     Er sorgt zumindest schon mal für mehr Traffic auf unseren Seiten. Es gibt wirklich viele NDW-Fans da draußen und die

                 werden dadurch auf uns aufmerksam. Sollte der Song wirklich in die Charts kommen, werden wir allerdings nicht reich

                 dadurch, weil wir ihn nicht geschrieben haben. Da geht die GEMA dann an Hubert Kah...

 

 

 

Habt ihr in der nahen Zukunft konkrete Auftritte geplant auf die sich die Fans freuen können?

 

 

 

Maya:     Wir sind Anfang März in Fürstenwalde. Das ist etwas außerhalb von Berlin. Berlin selber werden wir die nächste Zeit

                 etwas weniger bespielen, da der Markt hier einfach zu übersättigt ist, was junge Bands und aufstrebende Künstler

                 betrifft. Das ist einfach zu frustrierend, wenn du immer wieder nur vor 20 Leuten spielst.

 

 

Blicken wir noch kurz zurück auf das vergangene Jahr. Was waren persönliches Highlights 2016?

 

 

 

Maya:     Das Highlight war natürlich der Release von „Cosmologue“ und das Musikvideo von „Sternenhimmel“ plus das Lob von

                 Hubert Kah.

 

 

 

 Was erwartet uns von Cosma Nova 2017?

 

 

 

Maya:      Hoffentlich mehr Konzerte und noch mehr mediale Präsenz. Ansonsten wie immer offen sein für Neues und

                gucken was auf uns zukommt. Ich mag Überraschungen!

 

 

 

 


Cosma Nova - Das kosmische Interview!

Eine junge Band aus Berlin ist gerade auf dem Weg den Musikkosmos zu erobern. Ihr Name Cosma Nova. In ihrer Musik vereinen sich Einflüsse von Rock, Pop, Gothic und Alternative zu einem eigenen, zeitlosen Sound. Die deutsch gesungenen Texte werfen einen Blick unter die Oberfläche des Lebens und reichen bis in die Weiten des Universums. Offiziell gegründet wurde die Band 2013. Die Geschichte reicht aber noch etwas weiter zurück. Wer sind denn nun Cosma Nova?

Maya:       Wir sind eine deutschsprachige Pop/Rock-Band. Cosma Nova sind Sascha Blach (Gitarre, Songwriter, Produzent),

                   Shahar Levy (Bass), Christian Sievers (Schlagzeug) und Maya Nikolic (Sängerin, Co-Writerin).
                                               
Sascha:   Oder um es etwas poetischer zu formulieren, wir sind das Sprachrohr für die Sterne und fassen deren Energie in für                                Menschen hörbare Musik ... ;-)

 

Gehen wir zurück ins Jahr 2011. Das Jahr in dem ihr euch kennen gelernt habt. Wie war das erste Aufeinandertreffen?

 

Maya:       Im Grunde wie ein Blind Date (grinst). Sascha und ich haben uns über eine Internet-Anzeige in einer Musikerkontakt-

                   börse kennengelernt. Sascha war auf der Suche nach einer Sängerin, die ein paar Lieder für ihn einsingt. Ich habe die

                   Anzeige gelesen und mich gemeldet. Dabei haben wir dann witzigerweise festgestellt, dass wir nur zwei Straßen

                   auseinander wohnten. Wenn man weiß wie groß Berlin ist, ist das schon ein erstaunlicher Zufall. Bei unserem ersten

                   Treffen im Café Nord in Pankow saß dann Rainald Grebe, ein Berliner Kabarettist, am Nachbartisch. Das

                   habe ich sofort als ein sehr gutes Zeichen gewertet.

Maya:       Wir sind eine deutschsprachige Pop/Rock-Band. Cosma Nova sind Sascha Blach (Gitarre, Songwriter, Produzent),

                   Shahar Levy (Bass), Christian Sievers (Schlagzeug) und Maya Nikolic (Sängerin, Co-Writerin).
                                               
Sascha:   Oder um es etwas poetischer zu formulieren, wir sind das Sprachrohr für die Sterne und fassen deren Energie in für                                Menschen hörbare Musik ... ;-)

 

Gehen wir zurück ins Jahr 2011. Das Jahr in dem ihr euch kennen gelernt habt. Wie war das erste Aufeinandertreffen?

 

Maya:       Im Grunde wie ein Blind Date (grinst). Sascha und ich haben uns über eine Internet-Anzeige in einer Musikerkontakt-

                   börse kennengelernt. Sascha war auf der Suche nach einer Sängerin, die ein paar Lieder für ihn einsingt. Ich habe die

                   Anzeige gelesen und mich gemeldet. Dabei haben wir dann witzigerweise festgestellt, dass wir nur zwei Straßen

                   auseinander wohnten. Wenn man weiß wie groß Berlin ist, ist das schon ein erstaunlicher Zufall. Bei unserem ersten

                   Treffen im Café Nord in Pankow saß dann Rainald Grebe, ein Berliner Kabarettist, am Nachbartisch. Das

                   habe ich sofort als ein sehr gutes Zeichen gewertet.

Maya:       Wir sind eine deutschsprachige Pop/Rock-Band. Cosma Nova sind Sascha Blach (Gitarre, Songwriter, Produzent),

                   Shahar Levy (Bass), Christian Sievers (Schlagzeug) und Maya Nikolic (Sängerin, Co-Writerin).
                                               
Sascha:   Oder um es etwas poetischer zu formulieren, wir sind das Sprachrohr für die Sterne und fassen deren Energie in für                                Menschen hörbare Musik ... ;-)

 

Gehen wir zurück ins Jahr 2011. Das Jahr in dem ihr euch kennen gelernt habt. Wie war das erste Aufeinandertreffen?

 

Maya:       Im Grunde wie ein Blind Date (grinst). Sascha und ich haben uns über eine Internet-Anzeige in einer Musikerkontakt-

                   börse kennengelernt. Sascha war auf der Suche nach einer Sängerin, die ein paar Lieder für ihn einsingt. Ich habe die

                   Anzeige gelesen und mich gemeldet. Dabei haben wir dann witzigerweise festgestellt, dass wir nur zwei Straßen

                   auseinander wohnten. Wenn man weiß wie groß Berlin ist, ist das schon ein erstaunlicher Zufall. Bei unserem ersten

                   Treffen im Café Nord in Pankow saß dann Rainald Grebe, ein Berliner Kabarettist, am Nachbartisch. Das

                   habe ich sofort als ein sehr gutes Zeichen gewertet.


Sascha:   Ein Song über das Café Nord als Schicksalsort steht also noch aus. Passt nur nicht

                   so richtig in den Sternenkontext. Im Ernst, meinerseits war das damals eigentlich nur

                   als reine Session-Geschichte angedacht, da ich keine weitergehenden Ambitionen

                   hatte. Ich bin ansonsten eher im Metal-Bereich tätig, bin aber musikalisch sehr offen

                   und so sind über die Jahre auch immer wieder eher poppige Ideen entstanden, die bei

                   keiner anderen Band passten. Irgendwann überkam mich der Ehrgeiz, sie zumindest

                   mal mit einer Sängerin fertig zu stellen, damit sie nicht auf Lebzeit unvollendet in

                   der Schublade liegen. Ich wollte keine weitere Band gründen, aber irgendwie

                   konnten Maya und ich nicht anders, weil die Chemie so gut stimmte. Das Ergebnis

                   ist bekannt.

Also war Euer erstes Treffen ein erstaunlicher Zufall oder aber kosmischeVorherbe-stimmung, je nach Weltanschauung. Gemeinsam ging es mit dem Projekt „Maya im Wunderland“ los. Wie kam es zu Cosma Nova?

 

Maya:      Wir hatten beide nach 1,5 Jahren „Maya im Wunderland“ das Gefühl, dass wir uns musikalisch noch mal anders

                  ausrichten wollten. Weg vom klassischen Pop hin zu Pop-Rock. Das lag uns beiden besser. Deshalb wurde dann auch 

                  eine Namensänderung fällig.

Sascha:  Ja, wir steckten so ein bisschen in der Sackgasse, da wir nicht mehr so recht voran kamen und in mir stellte sich immer

                  mehr Unzufriedenheit mit einem Teil der vorhandenen Songs ein. Dass dann teilweise sogar Schlager-Vergleiche kamen,

                  war zu viel für mich, haha. Da war klar, dass wir noch mal neu starten mussten – diesmal deutlich rockiger und auch

                  etwas melancholischer in der Grundanlage.

 

Cosma Nova ist jedoch nicht euer einziges Betätigungsfeld. Maya, du arbeitest auch als DJ. Sascha, du bist noch als Musikproduzent tätig und bist unter anderem auch mit „Eden weint am Grab“ unterwegs. Bleibt da immer die nötige Zeit für Cosam Nova? Für eure Auftritte und für neue Songs müsst ihr ja Proben.

 

Maya:      Die Zauberworte hier heißen eigentlich Organisation und Struktur. Aber auch ein bisschen Spontanität. Manchmal muss

                  man halt auch spontan proben können oder nochmals umstrukturieren. Aber alles in allem klappt es sehr gut. Es gibt

                  natürlich Überschneidungen, aber erstaunlich wenige.

Sascha:  Ich frage mich manchmal selbst, wie ich nunmehr fünf verschiedene Projekte unter einen Hut bekomme. Vor allem, dass

                  es mir doch immer wieder gelingt, mit allen Bands regelmäßig neues Material zu veröffentlichen und dass der kreative

                  Fluss nie versiegt. Davor habe ich manchmal etwas Angst, dass der Zeitpunkt kommt, an dem mir nichts mehr einfällt 

                  oder ich nichts mehr zu sagen habe. Bislang half mir die Tatsache, dass ich einerseits sehr schnell arbeiten kann und

                  andererseits gut organisiert bin. Und solange eine der Bands nicht mal das ganze Jahr über unterwegs ist, geht es auch

                  konzert- und probetechnisch immer irgendwie alles. Da hilft es auch, dass wir sehr zielorientiert proben und wenn das

                  Live-Programm erstmal verinnerlicht ist nur noch zur Konzertvorbereitung im Proberaum zusammen kommen.

 

Im Oktober 2014 war es soweit – „Sternenstaub Inc.“. Die Songs waren abgemischt, das Album eingespielt. Wir war für euch der Augenblick als das Debüt Album erschien?

 

Maya:      Wir hatten ein Release Konzert einen Tag vor Veröffentlichung des Albums. Da

                  haben wir mit vielen Freunden und Fans gefeiert. Einen Tag später wollten wir

                  eigentlich auch noch eine Release Party machen, aber da kam kurzfristig ein 

                  Auftritt für Berlin leuchtet e.V. rein, den wir natürlich sehr gerne wahrgenommen

                  haben. Somit musste die Party weichen, wurde aber im Winter als Weihnachtsfeier

                  nachgeholt.

 

 

 

 

Das Album beinhaltet auch den Song „Berlins Lichtermeer“. Mit dem dazugehörigen Video habt ihr den 1. Platz beim internationalen Musikvideoclip-Wettbewerb des Bundesverbandes deutscher Film-Autoren e.V. gewonnen. Auch wenn das schon eine Weile zurück liegt, hier nochmals meine Glückwünsche. Doch was bedeutet euch ganz persönlich Berlin?

 

Maya:      Berlin ist mittlerweile mein Zuhause. Ich lebe seit 10 Jahren in Berlin. Hier habe ich mir meine Arbeit und mein

                  komplettes Umfeld aufgebaut.

Sascha:  Dito. Der Song ist eine Ode an die nächtliche Seite dieser schönen und so vielfältigen Stadt, deren alternativen und

                  kulturellen Geist ich besonders schätze. Ich bin ähnlich lang wie Maya hier und möchte auch nicht mehr weg.

 

Eine Gemeinsamkeit. Ihr seid beide nicht in Berlin geboren und euer Weg hat euch beide in die Hauptstadt geführt. Doch zurück zur Musik. Die Menschen stecken bedauerlicherweise gerne in Schubladen. Das lässt sich eure Musik glücklicherweise nicht. Dafür gibt es zu viele Einflüsse. Doch welche Künstler inspirieren Euch?

 

Maya:     Meine absolute Lieblingsband sind The Eagles. Ich LIEBE diese Band, kann aber

               nicht sagen warum. War schon immer so. Ein Traum ist ein Live-Konzert. Leider

               habe ich die beiden letzten Eagles-Berlin-Konzerte verpasst und hoffe, dass sie bald

               wieder kommen. Da bin ich dabei… und Christian übrigens auch (hat er mir

               versprochen!). Meine absolute Lieblingssängerin ist Whitney Houston. Ich mochte

               auch immer sehr ihren Stil, der war so Lady-like. Ansonsten mag ich noch die Neue

               Deutsche Welle und hier natürlich ganz besonders Nena.

Sascha:   Ich mag keinen der von Maya genannten Künstler, haha. Wie schon erwähnt höre

               und mache ich viel Metal. Ich liebe aber auch Alternative/Indie, Classic Rock,

               tiefsinnige Pop-Musik, elektronische Klänge, Soundtracks, Folklore, Avantgarde,

               Trip-Hop etc. Bei Cosma Nova versuchen wir letzten Endes aber einfach,

               einprägsame, rockige Pop-Songs in unserem ganz eigenen Stil zu schreiben und uns

               nicht zu sehr von all den Einflüssen, die uns umgeben, verwirren zu lassen.

 

Sascha, du bist sozusagen der Mastermind der Band. Musik und Texte des Albums stammen aus deiner Feder. Vor allem die Texte sind tiefgründig und hinterfragen, es ist nicht einfach nur kurzweilige Unterhaltung. Wie wichtig ist es dir nicht nur seichte Popmusik zu schreiben?

 

Sascha: Ja, wer mich etwas kennt, weiß, dass ich gar nicht anders kann, weil mein innerer Rebell sonst sofort auf die Barrikaden

                 steigt. Ich bin ein Mensch, der vieles hinterfragt und es gerne philosophisch und poetisch mag. Diese Seite von mir mit

                 eher poppiger Musik zu verbinden, finde ich spannend, da mir der Großteil der Popmusik da draußen in der Tat zu

                 oberflächlich und nichtssagend ist.

 

Shahar du bist - nennen wir es - das jüngste Bandmitglied. Wurdest du gut in die Cosma Nova Familie aufgenommen?

 

 

Levy:    Ich wurde sehr gut von den anderen Bandmitgliedern aufgenommen. Was mich aber

              wirklich überrascht hat, war wie gut und schnell mich die Cosma Nova Fans

              akzeptiert haben. Ich habe sehr viele Freundschaftsanfragen auf Facebook

              bekommen und einige fragen mich regelmäßig, wie es mir geht, was ich sehr cool

              finde. Ich freue mich über weitere Fan-Anfragen (und hoffe, dass es sie nicht stört,

              dass ich viel in hebräisch poste).

 

 

 Nach oben ist es eher ein langer und oftmals steiniger Weg. Es gibt Casting-Shows in denen Talente oft kurzfristig nach oben gepuscht werden und genau so schnell wieder in der Versenkung verschwinden. Welcher ist eurer Meinung nach der richtige Weg um wirklich Bestand zu haben?

 

Maya:      Ich denke, man braucht Ausdauer und einen sehr starken Willen. Zielstrebigkeit und Disziplin sind ebenso wichtige

                  Faktoren. Über allem schwebt natürlich die Musik und die Kreativität.

Sascha:  Casting-Shows sind etwas für die breite Masse, um sie von sich selbst, den Problemen dieser Welt und wirklich

                  tiefgehender Musik abzulenken. Brot und Spiele. Ich würde mich weigern, uns in ein solches Format eingliedern zu

                  lassen, weil dort nicht wirklich Individualität und Eigenständigkeit gefördert werden. Es geht nicht darum, ernsthafte

                  Künstler zu etablieren, sondern künstlich Emotionen zu kreieren, um möglichst hohe Quoten zu erzielen. Natürlich ist

                  die Haltwertszeit und die Tiefe der Musik, die daraus hervor geht, meist sehr gering. Wir sinnieren oft darüber, wie man

                 erfolgreich werden kann, ohne sich verbiegen zu müssen, denn es wird angesichts der großen Fülle an Musik immer

                 schwieriger, auf sich aufmerksam zu machen. Von daher denke ich auch, dass es der einzige Weg ist, konstant weiter-

                 zumachen und den Weg in kleinen Schritten zu gehen bzw. weiterhin zu hoffen, irgendwann zur richtigen Zeit am

                 richtigen Ort zu sein.

 

Um mal ein Sprichwort einzuwerfen - Das Klappern gehört zum Handwerk - oder anders gesagt: Publicity gehört zum Business auf alle Fälle dazu. Ist das aber wirklich so?

 

Maya:      Publicity ist ein weitgefächerter Begriff. Wenn Du jetzt meinst, dass über die Band in verschiedenen Medien berichtet

                  wird, ist das klar. Wenn Du meinst, dass auch möglichst viel vom Privatleben der Bandmitglieder bekannt sein sollte,

                  schränke ich das gerne ein. Klar gibt es Dinge, die auch in die Öffentlichkeit gelangen, aber z.B. in der Öffentlichkeit über

                  Intimitäten sprechen, die dort eigentlich nicht hingehören, nur um Publicity zu haben... nee... ich glaube da sind wir uns

                  einig, dass wir das alle nicht wollen.

Sascha:  Ich denke, Maya ist ganz gut darin, Publicity für die Band zu generieren, denn sie hat die sozialen Netzwerke fest in ihrer

                  Hand ;-) Publicity im Sinne von Präsenz ist natürlich wichtig, denn man kann noch so gute Songs schreiben, von alleine

                  werden sie die Welt eher selten erobern. Daher immer schön laut schreien, wie die Marktschreier, haha. Ich bin eher der

                  stille Typ, der sich gerne aus der Öffentlichkeit zurückhält, daher bin ich sehr froh, dass Maya das sehr gut kann. Also

                  nicht das Schreien, sondern soziale Netzwerke füttern.

 

In diesem Punkt ergänzt ihr euch wunderbar. Je erfolgreicher und bekannter ihr aber werdet umso mehr ist die Öffentlichkeit auch an eurem Privatleben interessiert. Die Neugier der Menschheit ist halt ein Urinstinkt. Es gibt aber Möglichkeiten – entweder man schottet das komplett ab oder lebt „öffentlich“. Was ist bei euch wahrscheinlicher?

 

Maya:      Wahrscheinlich ist eine Mischung aus beidem. Bestimmte Themen ja, andere nein.

Sascha:  In meinem Fall komplette Abschottung, mein Privatleben geht niemanden etwas an. Ich mag den Personenkult nicht,

                  der um viele Musiker gemacht wird, auch wenn er irgendwie normal scheint. Denn nur weil jemand gute Musik macht,

                  heißt es nicht, dass er/sie ein besserer oder interessanterer Mensch ist. Ich lasse daher gerne die Musik für sich

                  sprechen.

 

Die Musikbranche hat sich im Zeitalter der digitalen Medien sehr verändert. Es werden mehr Downloads getätigt. Physische Musikträger scheinen immer mehr an Bedeutung zu verlieren.  Immer wenn ich in Straßburg unterwegs bin denke ich an Virgin zurück, die Musikgeschäfte des Plattenlabels wurden in Frankreich seit längerer Zeit geschlossen. In Süddeutschland gingen vor Jahren schon die Lichter in den Filialen von WOM (World of Music) aus. Den typischen Plattenladen um die Ecke gibt es so gut wie gar nicht mehr. Wie seht ihr diese Entwicklung?

 

Maya:     Irgendwie schade ist es schon. Ich erinnere mich auch noch daran, wie ich als Teenie

                 im CD-Laden stand und jede einzelne CD in die Hand genommen und angeguckt

                 habe. Manchmal mache ich das heute noch, aber eher selten. Ich gebe zu, ich bin

                 sehr auf Plattformen wie iTunes umgestiegen, einfach weil es so schön schnell ist.

                 Mir gefällt ein Song und schwupp-di-wupp hab ich ihn auf dem Rechner. Als DJ ist

                 es Traum! Nichtsdestotrotz finde ich unsere Entscheidung ein komplettes

                 Album (keine EP!) als physische CD rauszubringen total toll! Wenn man das eigene

                 Werk in der Hand hält, das hat schon was!

 

 

 

 

Sascha:  Ja, ich bin da eher noch von der alten Schule und hole mir lieber CDs. Downloads

                  habe ich in meinem Leben erst ein bis zwei Mal gekauft. Ich fände es

                  bedauernswert, wenn der physische Tonträgermarkt irgendwann komplett wegfallen

                  würde, denn für mich gehört zu einem guten Album auch immer ein Booklet, das ich

                  dazu durchblättern kann, und dass ich es mir ins Regal stellen kann. Ebenso wie

                  Maya mag ich komplette Alben, denn sie sind immer der Spiegel einer bestimmten

                  Zeit. Die Songs gehören einfach zusammen und man macht sich ja auch Gedanken

                  bei der Zusammenstellung, damit eine bestimmte Spannungskurve entsteht.

 

 

 

In der heutigen schnelllebigen Gesellschaft ist vieles was gerade In ist morgen wieder Out und vergessen. In der Musikbranche sieht es nicht viel anders aus. Die Menschen werden schnell überdrüssig. Ein digitaler Download ist da schnell gelöscht und vergessen. Jedoch eine CD oder Vinylplatte wird nicht so schnell entsorgt. Nach Jahren kramt man sie wieder heraus und findet. Hey, das ist tolle Musik. Was macht eurer Meinung nach Songs aus, die man auch noch nach Jahren hören möchte?

 

Maya:      Für mich müssen Text und Melodie einfach gut zusammen passen. Wenn mir ein Song musikalisch gefällt und er dann

                  auch noch einen super schönen Text hat, bin ich Fan und kann ihn immer wieder hören. Er muss mich einfach emotional

                  berühren oder ich muss mich in den Texten wiedererkennen. Dann entsteht automatisch eine Verbindung.

Sascha:  Für mich ist eine gewisse Tiefe dazu noch wichtig, dass man auch nach mehrmaligem Hören noch kleine Details

                  entdecken kann. Aber insgesamt sind es bei mir eher komplette Alben, die ich immer wieder rauskrame als einzelne

                  Songs.

 

Live Auftritte sind Euch wichtig. Neben Berlin und Hamburg steht nun bald Nauheim auf dem Programm? Maya deine Heimatstadt, die du immer mal wieder besuchst. Freust du dich auf den Auftritt?

 

Maya:     Ja, sehr! Ich habe 20 Jahre in Nauheim gelebt, bin dort aufgewachsen, bin meine ersten musikalischen Schritte

                 gegangen. Ich verdanke Nauheim viel und freue mich viele Freunde, Bekannte und „alte“ Schulkollegen beim Konzert zu

                 treffen.

 

Werden wir Euch im Lauf des Jahres auch noch in anderen Städten live erleben dürfen?

 

Maya:      Wir arbeiten daran... ;)

 

Könnt ihr Euch auch vorstellen als Support einer „großen Band“ mit auf Tournee zu gehen um weitere Fans zu gewinnen?

 

Maya:      Ja klar. Wenn es musikalisch passt, hätten wir sicher großen Spaß daran, eine bereits bekannte Band zu supporten.

Sascha:  Dies schließt an die Frage nach dem steinigen Weg zum Erfolg an, denn solche Touren im Vorprogramm einer großen

                  Band sind für jeden Newcomer dankbar, um ein größeres Publikum zu erreichen. Leider spielt da aber auch immer die

                  Politik von Seiten der Booking-Agenturen und Plattenlabels eine Rolle, so, dass es etwas Glück und Connections

                  braucht, um irgendwo reinzurutschen.

 

Ja, mit der Frage schließt sich auch langsam der Kreis. Ein neues Album ist in Arbeit. Bis zum Erscheinen wird noch eine ganze Zeit vergehen. Viele Künstler veröffentlichen im Vorfeld eine Single. Bei „Sternenstaub Inc.“ hat es das nicht gegeben. Wie sieht das beim kommenden Werk aus um den Fans die Wartezeit zu verkürzen?

 

Maya:      Darüber denken wir gerade noch nicht nach. Noch sind wir im Jahr 1 nach Veröffentlichung des ersten Albums. Klar

                  denken wir schon an ein zweites und das eine oder andere Lied entsteht schon und wird auch bei zukünftigen

                  Live-Konzerten schon zu hören sein, aber ob wir das vorher veröffentlichen, das ist noch Zukunftsmusik.

Sascha:  Genau genommen stehen erst eineinhalb Lieder. Ich weiß noch nicht, wann wir dazu kommen, an mehr zu arbeiten.

                  Aber bislang war es bei mir immer so, dass die Zeit für ein bestimmtes Album irgendwann einfach reif war und dann

                  kann es mitunter ganz schnell gehen. Ich lass mich selbst überraschen. Momentan steht bei mir aber erstmal die Arbeit 

                  an anderen Werken im Fokus.

 

Mal aus dem Nähkästchen geplaudert. Wird das neue Album auch gemeinsam geschriebene Songs beinhalten?

 

Maya:      Für mich sind alle unsere Songs gemeinsame Babys, auch wenn Sascha sie schreibt. Ich bin ja am Prozess beteiligt. Es

                  ist wie bei einem echten Baby: einer macht die Geburt und dann kümmern sich beide darum, dass es groß wird. ;)

Sascha:  Eh, jetzt Gerüchte aufkommen, wir haben keinen Sex im Studio, haha.

 

Maya:      Das war jetzt eine sogenannte Steilvorlage... hahaha. Christian denkt jetzt: Warum eigentlich nicht? Hahaha...

 

 

 

 

Christian: Auch im Studio gilt: Erst die Arbeit, dann der Rock’n Roll. Oder umgekehrt?

 

 

 

 

 

 

 

Sascha: Jeder hat eben so seine eigenen Talente. Mir gehen Songs und Texte leicht von der Hand. Das ist eine schöne Gabe, für

                 die ich sehr dankbar bin. Maya dagegen ist gut darin, das Ganze nach außen zu tragen, sie kümmert sich um Public

                 Relations, macht Promotion, organisiert - ist der Motor, der uns immer wieder antreibt. Ich finde, das ist für eine Band

                 genau so wichtig, denn es geht um mehr als nur um die Musik. Von daher wird sich auch grundsätzlich nichts an unserer

                 Arbeitsweise ändern, schätze ich. Aber wer weiß?

 

Die Frage zum Schluss. Was ist das größte Glück und was ein großer Wunsch von jedem Einzelnen von euch?

 

Maya:     Das größte Glück ist für mich eine Familie zu haben und meine Berufung erfüllt ausleben zu dürfen und dabei materielle

                 Sicherheit zu haben. Mein großer Wunsch ist, dass mich die Musik mein Leben lang trägt. Leicht wie eine Feder.

Sascha: Dass die Kreativität nicht versiegt und ich physisch sowie psychisch und finanziell in der Lage bin, weiterhin viele Alben

                 zu produzieren. Na, und ansonsten Glück in der Liebe und Weltfrieden und so ;-)

 

Christian: Mein größtes Glück ist bzw. sind natürlich in erster Linie Gesundheit, Familie und Freunde. Das kann man nicht kaufen.

                 Für alles andere ist der Erfolg mit der Musik zuständig. Also ein großer Wunsch ist es, Musik zu machen, bis ich nicht

                 mehr atmen kann!

 

Levy:      Schwere Frage. Mein größtes Glück ist die Möglichkeit zu haben, die Welt zu bereisen. Ich war schon immer fasziniert von

                 anderen Kulturen, Sprachen, Lifestyles etc. Glücklicherweise habe ich einen Job, der mich nach Berlin brachte. Wir leben

                 in Zeiten, in denen das möglich ist und das ist toll! Mein größter Wunsch ist mit einer Band auf Welttournee zu gehen,

                 weil ich die Musik liebe und lebe. Mit Cosma Nova sind wir noch nicht ganz soweit, aber auf dem Weg dorthin!

 

Vielen Dank Maya, Sascha, Christian und Levy dass wir einen Blick in den Kosmos von Cosma Nova werfen durften. Für euren weiteren Weg wünsche ich euch viel Erfolg. Neuigkeiten über die Band gibt es auf der Homepage und über die sozialen Netzwerke.

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